Ostara – zwischen Loslassen und Neubeginn

Ostara markiert einen besonderen Moment im Jahreskreis – die Zeit rund um die Tag-und-Nacht-Gleiche, in der Licht und Dunkel im Gleichgewicht sind.

Vielleicht liegt genau darin die Qualität dieser Zeit. Es ist weniger ein kraftvoller Neubeginn als vielmehr ein stilles Innehalten. Ein Moment, in dem sich etwas verschiebt, oft noch bevor es klar benannt werden kann.

Viele Menschen spüren rund um diese Zeit den Impuls, aufzuräumen oder loszulassen. Manchmal ganz konkret – indem Dinge gehen dürfen, die sich angesammelt haben. Manchmal auch innerlich, wenn Gedanken oder Vorstellungen leiser werden.

Es wirkt fast, als würde sich Raum öffnen.

Ich nehme mir immer wieder bewusst Zeit für solchen Abstand.
Manchmal an Orten mit Weite.
Manchmal ganz nah im Alltag.

Und oft zeigen sich genau dort Antworten –
leise, fast nebenbei.

Denn Neues entsteht selten dort, wo alles bereits gefüllt ist. Es zeigt sich eher dort, wo wir bereit sind, etwas gehen zu lassen, ohne sofort zu wissen, was an seine Stelle tritt.

Ostara erinnert daran, dass dieser Zwischenzustand kein Problem ist, das gelöst werden muss. Sondern ein natürlicher Teil von Veränderung.

Vielleicht geht es gerade jetzt nicht darum, die nächsten Schritte festzulegen. Sondern darum, mit etwas Abstand zu schauen.

Was passt noch zu mir?
Und was nicht mehr?

Und vielleicht beginnt genau dort das Neue.

Ein kleiner Impuls für diese Zeit:

Nimm dir einen Moment der Ruhe und schau ehrlich hin, was in deinem Leben gerade keinen Platz mehr braucht.

Und dann lass es – in deinem Tempo – ein Stück weiterziehen.

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